wieder zurück im Alltag

 Ein Hallo in die Runde,

hier ist wieder Euer Rudi mit vielen Neuigkeiten, aber die erzähle ich Euch ganz in Ruhe. Hier war ganz schön was los und ich habe eine Menge dazu gelernt.

Aber eines nach dem anderen: Herrchen und Frauchen wollten unbedingt Weihnachten mit ihren Kindern in Deutschland feiern und ich sollte aus unterschiedlichen Gründen hier bleiben. Frauchen meint, dass ich Autofahren schon nicht so richtig gut finde, es fiel sogar das Wort "Kötzerli". Keine Ahnung, was sie damit meint, aber mir wird schon schnell ein wenig mulmig im Auto. Auf jeden Fall haben die beiden beschlossen, dass eine Flugreise dann vielleicht doch nicht das Richtige ist und ich hier besser aufgehoben wäre. Sie hätten mir auch einfach die Tür offen lassen können und einen Sack Futter daneben stellen können oder vielleicht sogar den Kühlschrank? Ich hätte mir schon zu helfen gewusst, bin ja schließlich schon ein großer Bursche!!! Davon wollten sie aber gar nichts wissen und hatten eine andere Idee: jemand sollte auf unser Haus und auf mich aufpassen. Na super, also ein Babysitter ... 

Es kam aber viel besser, als ich zu hoffen gewagt hätte. Mein "Babysitter" war eine unendlich nette Frau und was noch besser war: sie kam gar nicht alleine. Sie hat eine Hündin, die nur ein paar Wochen älter ist als ich. Wir hatten uns schon einmal vor ein paar Wochen getroffen und uns auf Anhieb gut verstanden. Lasst es mich einmal auf den Punkt bringen: das war die perfekte Woche für mich. Wir haben getobt und getobt und getobt. Wir waren gaaaaaaaaaanz viel Spazieren und haben Ausflüge gemacht. Ich habe Tara hier alles gezeigt, was man als Hund so tun kann und sie hat mir ganz viel gezeigt, was sie alles so kann. Zu zweit spielt sich doch viel besser "Fang mich doch, Du Eierloch". Wir haben aber nicht nur Unsinn gemacht, wir waren die meiste Zeit ganz lieb und die nette Frau war ganz begeistert. Ich muss zugeben, dass es auch schön war, abends noch mit Tara zu kuscheln, ich bin schließlich nicht nur eine wilde Hummel, ich kann auch ein Schmusehund sein.




Ich habe mich trotzdem sehr gefreut, als Herrchen und Frauchen wieder da waren. Und vor allem: ich war müde. Es war wunderschön, aber auch sehr anstrengend. Die vielen Dinge, die ich gelernt habe, habe ich Frauchen und Herrchen auch nach und nach gezeigt. Seltsamerweise waren sie nicht mit allem einverstanden. Ich kann mich zum Beispiel ganz besonders klein machen und passe dann auch unter dem untersten Stacheldraht an unserer Wiese durch. Frauchen passt da nicht durch, das weiß ich ganz genau und deswegen habe ich immer ganz viel Zeit um da alleine in aller Ruhe zu schnüffeln und zu bellen. Das klappt jetzt leider nicht mehr, Frauchen hat beschlossen, dass ich im Garten an die Schleppleine soll - das sind 15 Meter und reicht leider nicht mehr bis zum Stacheldraht. Damit fallen auch leider unsere lustigen Fangspiele weg. ich muss mir schnell etwas anderes überlegen. Falls Ihr Ideen habt - immer her damit!!!

Ganz liebe Grüße

Euer Rudi

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